Wie gut unterstützt Sie Ihr Notfallspray dabei, während der Pollenzeit mit Ihrem Asthma zurechtzukommen?

Auswahlmöglichkeiten

Mit Asthma gut leben

27.05.2026

Dieser Beitrag ist Teil unseres Schwerpunkts zum Welt-Asthma-Tag am 5. Mai. Den ganzen Monat lang beleuchten wir das Thema Asthma aus verschiedenen Blickwinkeln – mit Informationen, die wirklich weiterhelfen.

Auch wenn Asthma nicht heilbar ist, kann es dafür wirksam behandelt werden. Wer also seine Krankheit gut managt, führt meist ein normales und aktives Leben. Was dafür nötig ist? Zuerst ist es essentiell, die eigenen Trigger zu kennen Beitrag zu Trigger, Medikamente richtig zu nehmen und regelmäßig medizinische Check-ups wahrzunehmen. Dadurch können beispielsweise Asthma-Anfälle deutlich reduziert, Notaufnahmen vermieden werden und die Lebensqualität bleibt langfristig erhalten.1,2

Asthma in jeder Lebensphase

Besonders im Kindesalter gehört Asthma nach wie vor zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Oft sind jene Kinder gefährdet, in deren Familien es bereits Fälle von Asthma oder Allergien gibt. Je besser jedoch Eltern und Betreuungspersonen über die Erkrankung Bescheid wissen, desto gezielter können sie in Abstimmung mit Ärztin oder Arzt unterstützen.

Aber auch Menschen in ihren 50ern oder 60ern können erstmals Asthma entwickeln – beispielsweise, weil sie auf bestimmte Substanzen, Lebensmittel oder Chemikalien empfindlich reagieren. Asthma, das sich erst im Erwachsenenalter zeigt, verläuft leider häufig schwerer.2

Wichtig: Im höheren Alter wird Asthma oft nicht gleich erkannt, weil andere Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen. Dabei treten gerade bei Menschen über 65 Jahren vermehrt ernsthafte Komplikationen auf. Regelmäßige Gespräche mit der Ärztin oder dem Arzt sind deshalb in dieser Lebensphase wichtig.2

Besonders während der Schwangerschaft ist es wichtig, die Erkrankung gut einzustellen, um die Risiken für das ungeborene Kind möglichst gering zu halten. Außerdem kann sich Asthma in der Schwangerschaft verändern, daher sollte diese Zeit ärztlich intensiv begleitet werden.2

Lebensstil wirkt auf Symptome

Neben der individuell angepassten, medikamentösen Behandlung macht der Alltag oft einen entscheidenden Unterschied. Es gilt: Wer bestimmte Gewohnheiten anpasst, kann seine Symptome spürbar verbessern:3 Dabei sind es die „gewöhnlichen Verdächtigen“ auf die es ankommt:

  • Gewicht: Übergewicht erschwert die Asthmakontrolle. Schon eine moderate Gewichtsabnahme kann die Beschwerden lindern.3
  • Ernährung: Eine obst- und gemüsereiche Ernährung wird immer wieder mit weniger Asthmabeschwerden und einem geringeren Erkrankungsrisiko assoziiert.3
  • Bewegung: Körperliche Aktivität ist auch mit Asthma wichtig. Am besten mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen, um hier die richtige Balance zu finden.3
  • Stress: Entspannungs- und Atemübungen können Symptome positiv beeinflussen. Bei anhaltenden psychischen Belastungen ist professionelle Unterstützung wichtig.3
  • Rauchfrei leben: Tabakrauch macht Asthma schwerer behandelbar. Auch E-Zigaretten und Passivrauch können die Atemwege reizen und Symptome verschlechtern.3
  • Schlaf: Gute Schlafhygiene – feste Zeiten, eine ruhige Routine, ein kühles und dunkles Zimmer – hilft, die Nacht beschwerdefreier zu gestalten.3
     

Ein persönlicher Asthma-Aktionsplan (AKTIONSPLAN DOWNLOAD)

Erfolgreich mit Asthma zu leben, nimmt oft viel Zeit und Energie in Anspruch. Dabei lohnt es sich, einen individuellen Aktionsplan zu erstellen. Dabei wird festgehalten, welche Medikamente in welcher Dosis einzunehmen sind, wann und wie die Behandlung angepasst werden sollte und ab wann ärztliche Hilfe notwendig ist. Ein vollständiger Plan enthält auch Anweisungen für den Notfall, den Kontakt der betreuenden Mediziner:innen sowie das Datum der letzten Aktualisierung.4

Wer einen solchen Plan hat und konsequent danach handelt, erlebt nachweislich weniger Anfälle, weniger Krankenhausaufenthalte und weniger Ausfalltage im Alltag.1,4

Tipp: Unterstützendes Material wie einen Notfallplan, Verlaufsplan und Patientenfolder finden Sie unter https://mehr-luft.at/downloads