Ethische Standards als Basis
Als Mitglied der PHARMIG – des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs – orientieren wir uns bei der Erstellung unserer Inhalte an den entsprechenden ethischen Grundsätzen und Qualitätsstandards. Sie basieren vorrangig auf Sorgfalt, Fairness, Respekt und Aufrichtigkeit.1
Diese Werte sind keine leeren Versprechen von uns – sie prägen stets unsere redaktionelle Arbeit. Das bedeutet: Wir prüfen jede Quelle sorgfältig oder führen Interviews mit Expert:innen und legen Wert darauf, dass Informationen nachvollziehbar und überprüfbar sind. Der PHARMIG-Verhaltenscodex ist für uns also eine enorm wichtige Leitlinie, die für Integrität und Verantwortungsbewusstsein sorgt.
Denn auf Mehr Luft geht es besonders darum, wissenschaftlich fundierte und geprüfte Inhalte bereitzustellen, um so das Verständnis für Gesundheit und Behandlungsmöglichkeiten zu fördern.1
Fake News und Desinformation
In einer Zeit, in der sich Informationen sekundenschnell verbreiten lassen, ist es jedenfalls wichtiger denn je, zwischen zuverlässigen und fragwürdigen Quellen zu unterscheiden.
Es gibt dabei mehrere Arten von Desinformation: Satire oder Gerüchte, die meist harmlos gemeint sind; Betrugs- und Phishingmeldungen, die Daten stehlen wollen; gezielte Manipulationen, die Meinungen beeinflussen sollen; oder Hass- und Hetzbeiträge, die falsche Informationen zur Stimmungsmache verbreiten – letztere können sogar strafbar sein.2
Ein geläufiger Begriff ist hier „Fake News“, der ursprünglich absichtlich gefälschte Nachrichten, die echten Meldungen ähneln und meist politische Meinungen beeinflussen sollten, bezeichnete. Heute steht Fake News generell für falsche oder irreführende Informationen im Internet.2
So lassen sich Falschmeldungen enttarnen
Folgt man ein paar kleinen Schritten, lassen sich fragwürdige Informationen oft recht schnell entdecken:
- Mehrere unabhängige Quellen prüfen: Berichte auf Nachrichten-Websites oder in Magazinen sollten zum selben Ergebnis kommen, auch wenn sie sich auf unterschiedliche Quellen stützen.3
- Auf Quellenangaben achten: Oftmals gibt es wenig oder keine Quellenangaben. Außerdem sollte überprüft werden, ob die angegebenen Informationen von seriösen Urheber:innen oder unabhängigen Forschungseinrichtungen stammen.3
- Formale Qualität beachten: Ist der Text gut geschrieben? Formale Aspekte wie Rechtschreibfehler oder ein chaotisches Layout können auf Fake News hindeuten.3
- Emotionalität: Desinformationen sind oft stark emotional aufgeladen. Texte sind dann häufig reißerisch formuliert und Bildcollagen lassen die Meldung wichtig wirken. Dadurch sollen starke Gefühle ausgelöst werden, damit mehr geklickt und geteilt wird.3
- Das Profil überprüfen: Besonders auf Social Media gilt: Wer steckt hinter einem Tweet oder Post? Durch das Profil der Autor:innen und Timelines lässt sich oft mehr über die Interessen und Überzeugungen der Urheber:innen herausfinden.3
- Die Website selbst unter die Lupe nehmen: Jede Website sollte beispielsweise über ein Impressum verfügen. Wenn es keines gibt, sollte man vorsichtig sein. Manchmal stehen auch unbekannte Firmen oder Adressen im Ausland im Impressum – dann besser dazu nochmal genauer recherchieren.3
Es gilt: Einmal mehr hinschauen und falls Sie dennoch unsicher sind, fragen Sie auf jeden Fall Ihre Ärztin oder Ihren Arzt – besonders dann, wenn es um Ihre Gesundheit geht.